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7 Thesen, 7 Wochen

1. Wir übernehmen Verantwortung 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem Modell „Medienordnung 4.0“ hat die ProSiebenSat.1 Media SE einen öffentlichen Diskurs über die Zukunftsfähigkeit des dualen Rundfunksystems angestoßen. Unser oberstes Ziel ist dabei die Finanzierung von gesellschaftsrelevanten, meinungsbildenden und integrativen Formaten. Was wir konkret darunter verstehen und warum wir genau zum jetzigen Zeitpunkt diese wichtige Debatte führen müssen, habe ich in folgendem Video-Interview für Sie zusammengefasst.

Die rege Resonanz in den vergangenen Wochen ist Beleg für die Relevanz unseres Modellvorschlags. Vor diesem Hintergrund möchte ich unter dem Motto „7 Thesen, 7 Wochen“ die Debatte über eine Neuausrichtung der medienpolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland mit Ihnen fortführen. 

Heute Abend startet auf ProSieben „Ein Mann, eine Wahl“ mit Klaas Heufer-Umlauf. Es handelt sich um ein sehr gelungenes Beispiel dafür, wie wir mit politischen Formaten gezielt junge Zielgruppen ansprechen. Dass sich Politik bzw. gesellschaftlich relevante Themen auch auf eine moderne Art und Weise inszenieren lassen, sehen Sie in der exklusiv für Sie vorab zusammengestellten Preview.

» UNSER OBERSTES ZIEL IST DIE FINANZIERUNG VON
GESELLSCHAFTSRELEVANTEN FORMATEN.«

Das Thema liegt uns sehr am Herzen, denn die jungen Zielgruppen sind die Multiplikatoren von morgen. Deshalb ermutigen wir ganz aktuell die Erst- und Jungwähler, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und wollen sie mit der Kampagne „Gestalte Deine Zukunft mit. Geh wählen!“ zur Stimmabgabe mobilisieren. Bereits im Jahr 2013 war ProSiebenSat.1 mit diesem Projekt erfolgreich: Rund 70 Prozent der befragten Erstwähler und knapp zwei Drittel der Jungwähler hatten Kontakt mit unserer damaligen „Geh wählen!“-Kampagne.

» DIE JUNGEN ZIELGRUPPEN SIND DIE MULTIPLIKATOREN VON MORGEN.«

Für unser freiheitlich-demokratisches Mediensystem ist es elementar, gemeinsam einen probaten Lösungsansatz zu finden, wie wir der Gefahr einer Einschränkung des politischen und Meinungshorizonts durch Algorithmen sinnvoll begegnen können. Umso wichtiger ist ein duales System mit fairen Regulierungs- und Finanzierungsbedingungen, das unsere Wettbewerbsfähigkeit in einer digitalen Welt sichert. Es scheint mir daher absolut sachgerecht, dass bildungspolitische Projekte, die zur Sicherung eines pluralistischen Medienangebots beitragen, aus öffentlichen Mitteln finanziert werden – und zwar unabhängig davon, wer sie letztendlich produziert oder ausstrahlt.
Ich freue mich auf Ihre Anregungen!


Conrad Albert
Vorstand External Affairs & Industry Relations und General Counsel