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Finanz-, Vermögens- und Ertragslage |
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Verbesserung in Umsatz und Ergebnis Durch die gestiegene Bedeutung als zentraler Informationsdienstleister für die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe konnte N24 im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis verbessern. So erzielte der Nachrichtensender Umsatzerlöse in Höhe von 95 Mio Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 67 Mio Euro. Das entspricht einer Steigerung um 42 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich von minus 38 Mio Euro auf minus 24 Mio Euro - ein Plus von 37 Prozent oder 14 Mio Euro. Das Ergebnis von N24 wird seit Mai 1999 auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages von der ProSiebenSat.1 Media AG übernommen.
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N24 Umsatzentwicklung |
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N24 Ergebnisentwicklung |
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Bilanzsumme sinkt Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch in der Bilanz der N24 Gesellschaft für Nachrichten und Zeitgeschehen mbH wieder. Die Bilanzsumme reduzierte sich von 56 Mio Euro im Jahr 2001 auf 32 Mio Euro. Das ist ein Rückgang von rund 43 Prozent.
Auf der Passivseite gingen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 42 Mio Euro auf 21 Mio Euro zurück. Das ist ein Rückgang von 21 Mio Euro oder 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erreichten 2,2 Mio Euro nach 2,9 Mio Euro im Vorjahr. Die Rückstellungen sanken von 9,5 Mio Euro auf 7,6 Mio Euro. Das Eigenkapital betrug unverändert 25.000 Euro.
Die Aktivseite ist durch den Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen gekennzeichnet. Dieser Betrag ging von 45 Mio Euro auf 24 Mio Euro zurück. Gleichzeitig sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von rund 2,9 Mio Euro auf eine Mio Euro. Das Anlagevermögen blieb mit 2,8 Mio Euro auf annähernd gleichem Niveau. Das Umlaufvermögen, mit 81 Prozent an der Bilanzsumme der größte Aktivposten, sank von 48 Mio auf 26 Mio Euro. Das Umlaufvermögen beinhaltet auch das bilanziell wirksame Programmvermögen von N24. Es besteht aus Dokumentationen und Reportagen, die zur einmaligen und mehrfachen Ausstrahlung vorgesehen sind. Für einen Nachrichtensender spielt das Programmvermögen grundsätzlich eine geringere Rolle als für ein Vollprogramm wie ProSieben oder Sat.1. Zum 31. Dezember 2002 betrug das bilanzierte Programmvermögen 0,13 Mio Euro nach 0,34 Mio Euro im Vorjahr. Das nicht aktivierte Programmvermögen belief sich auf 0,46 Mio Euro. Damit beträgt das gesamte, vertraglich gesicherte Programmvermögen, das auf N24 ausgestrahlt werden kann, rund 0,59 Mio Euro.
Der N24-Programmstock umfasst rund 1.730 Stunden an Dokumentationen und Reportagen. Mit den vertraglich gesicherten Programmrechten kann N24 heute schon 33 Prozent seines Bedarfs an Lizenzprogrammen bis zum Jahr 2005 decken. Berücksichtigt man die Option, die N24 zusätzlich auf ein zweites Lizenzpaket erworben hat, erhöht sich der Deckungsgrad auf 67 Prozent bis zum Jahr 2005.
Der Werteverzehr für aktiviertes Programmvermögen erfolgt planmäßig mit Beginn der ersten Ausstrahlung und findet sich als Bestandteil des Programm- und Materialaufwands in der Gewinn- und Verlustrechnung wieder. Mit 0,75 Mio Euro im Jahr 2002 lag dieser Betrag annähernd auf dem Vorjahresniveau von 0,76 Mio Euro. Gleichzeitig sanken die weiteren Aufwendungen für Sendegebühren und Materialien von 14 Mio Euro auf 13 Mio Euro. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen hingegen von 57 Mio Euro auf 67 Mio Euro. Insgesamt erhöhte sich der Programm- und Materialaufwand im Jahr 2002 von 72 Mio Euro auf 81 Mio Euro. Das ist ein Zuwachs von rund 13 Prozent. Der höhere Aufwand begründet sich durch die Zunahme von Produktionen für die Senderfamilie, wie der "24-Stunden-Reportage", "Frühstücksfernsehen" und Sat.1-Nachrichten seit dem 1. Juli 2001. Die bilanziell wirksamen Programminvestitionen lagen im Jahr 2002 bei 0,53 Mio Euro und damit 47 Prozent unter dem Vorjahreswert von einer Mio Euro.
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N24 beschäftigte 2002 mehr Mitarbeiter Die N24 Gesellschaft für Nachrichten und Zeitgeschehen mbH beschäftigte im Jahr 2002 durchschnittlich 272 Mitarbeiter nach 204 Mitarbeiter im Vorjahr. Grund für die höhere Anzahl ist der Übergang von rund 140 Mitarbeiter des Sat.1-Bereiches "Information und Magazine" auf N24 zum 1. Juli 2001. Dies schlug sich erst 2002 vollständig in den durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen nieder. Auf Grund der höheren Mitarbeiterzahl erhöhte sich der Personalaufwand von 16 Mio Euro auf 21 Mio Euro.
Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter von N24 lag 2002 bei 35 Jahren. Im redaktionellen Bereich beschäftigte der Sender im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 24 Volontäre und 104 Praktikanten.
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