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ProSiebenSat.1-Konzern und ProSiebenSat.1 Media AG Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der ProSiebenSat.1 Media AG werden im Folgenden gemeinsam erläutert; sofern nicht gesondert vermerkt, gelten die Aussagen für beide Abschlüsse. |
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Grundlagen und Methoden Die Jahresabschlüsse der ProSiebenSat.1 Media AG und des ProSiebenSat.1-Konzerns sind nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Den Jahresabschlüssen der in den ProSiebenSat.1-Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen grundsätzlich einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag 31. Dezember 2002 erstellt.
Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit der Abschlüsse werden in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert erläutert.
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Euro-Umstellung Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der ProSiebenSat.1 Media AG werden in Euro aufgestellt und berichtet. Die Gesellschaften der ehemaligen ProSieben-Gruppe wurden zum 1. Januar 2000 und die Einzelabschlüsse der ehemaligen Sat.1-Gruppe zum 1. Januar 2002 auf Euro mit dem vom Rat der Europäischen Union gemäß Art. 109 I Abs. 4 S. 1 des EG-Vertrages festgestellten Umrechnungskurs von Euro zu DM (1:1,95583) umgestellt.
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Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss einbezogen sind neben der ProSiebenSat.1 Media AG 34 [im Vorjahr 33] inländische verbundene Unternehmen und drei [im Vorjahr vier] ausländische verbundene Unternehmen, bei denen der ProSiebenSat.1 Media AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zustehen oder die unter ihrer einheitlichen Leitung stehen. Nicht einbezogen wurden zwei [im Vorjahr vier] Tochterunternehmen, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des ProSiebenSat.1-Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind oder nur zum Zwecke der Weiterveräußerung gehalten werden.
Die CM Community Media GmbH & Co. KG und die CM Community Media Verwaltungs GmbH wurden auf Grund von Veräußerungen im Geschäftsjahr entkonsolidiert. Daraus resultiert ein positiver Ergebniseffekt in Höhe von 6.279 Tsd Euro. Insgesamt ergab sich durch die Veränderung des Konsolidierungskreises kein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Sechs [im Vorjahr neun] assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode erfasst. Die Kirch Intermedia GmbH wird durch Erwerb der restlichen Anteile zum 1. September 2002 nicht mehr at Equity bewertet, sondern im Rahmen der Vollkonsolidierung im Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media AG erfasst. Ebenfalls erstmalig vollkonsolidiert werden die Tochterunternehmen der Kirch Intermedia GmbH, namentlich die Kirch Intermedia Betriebs GmbH und die SevenOne Interactive GmbH.
Die verbundenen Unternehmen mit Angaben über den Kapitalanteil in Prozent sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführt. Darüber hinaus wird eine Aufstellung des Anteilsbesitzes des ProSiebenSat.1-Konzerns und der ProSiebenSat.1 Media AG, die die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben enthält, beim Handelsregister des Amtsgerichtes München unter der Nummer HRB 124169 eingereicht.
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Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Konzerngesellschaften zum Zeitpunkt ihres Erwerbs bzw. der erstmaligen Konsolidierung. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wird den Vermögensgegenständen bzw. Schulden des Tochterunternehmens insoweit zugerechnet, als deren Zeitwert vom Buchwert abweicht. Soweit der Unterschiedsbetrag auf einen Geschäfts- oder Firmenwert entfällt, wird dieser unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und zu je einem Viertel pro Jahr oder über die entsprechende Nutzungsdauer abgeschrieben. Dieses hier ausgeübte Wahlrecht nach § 301 Abs. 1 HGB entspricht nicht dem deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 4 des Deutschen Standardisierungsrats [DRSC].
Abschreibungen auf Anteile an Konzerngesellschaften aus Einzelabschlüssen werden im Konzernabschluss rückgängig gemacht.
Beteiligungen an Gesellschaften, deren Geschäftspolitik maßgeblich beeinflusst wird [assoziierte Unternehmen], sind im Konzernabschluss nach der Buchwertmethode at equity bewertet, sofern sie für den Konzern nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Der Ansatz der Beteiligung an assoziierten Unternehmen erfolgt dabei mit dem Betrag, der dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens entspricht. Hinsichtlich der Abschreibung von Firmenwerten gelten die gleichen Grundsätze wie bei der Kapitalkonsolidierung.
Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen sowie Zwischenergebnisse im Umlaufvermögen und Anlagevermögen - soweit wesentlich - werden eliminiert. In Einzelabschlüssen vorgenommene Wertberichtigungen und Abschreibungen auf konzerninterne Forderungen werden zugunsten des konsolidierten Jahresüberschusses zurückgenommen.
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Bewertung und Prüfung einbezogener Jahresabschlüsse Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der verbundenen Unternehmen wurden einheitlich nach den bei der ProSiebenSat.1 Media AG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Soweit ausländische Gesellschaften nach nationalem Recht abweichend bilanzieren oder bewerten, werden für den Konzernabschluss entsprechende Anpassungen vorgenommen. Die Vermögens- und Schuldpositionen sind unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet.
Die in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Jahresabschlüsse sind ausnahmslos vom Konzernabschlussprüfer, der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, geprüft. Der Jahresabschluss der SevenOne Media (Schweiz) AG, Küsnacht/Schweiz, wurde von der KPMG Fides Peat, Zürich/Schweiz, der Jahresabschluss der SevenOne Media Austria GmbH, Wien/Österreich, von der KPMG Alpen-Treuhand Gesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien/Österreich und der Jahresabschluss der ArtMerchandising & Media, Inc., New York/USA von der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft German Practice, New York/USA geprüft.
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Währungsumrechnung Die Umrechnung der Fremdwährungsabschlüsse der SevenOne Media (Schweiz) AG, Küsnacht/Schweiz, und der ArtMerchandising & Media, Inc., New York/USA erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Danach wird das Eigenkapital zu historischen Kursen, die übrigen Vermögens- und Schuldpositionen zu dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die daraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Die SevenOne Media Austria GmbH, Wien/Österreich, hat zum 1. Januar 2000 die Euroumstellung vorgenommen.
In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Aufwendungen und Erträge mit den Jahresdurchschnittskursen, die Ergebnisverwendung mit Stichtagskursen umgerechnet. Der Unterschiedsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt.
Fremdwährungsforderungen werden mit dem Briefkurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverpflichtungen mit dem Geldkurs am Buchungstag oder dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
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