Als George Lucas und Steven Spielberg am 2. Januar 2007 verkünden, dass sie eine der erfolgreichsten Filmreihen der Geschichte fortsetzen, geht ein Raunen durch die Film- und Fernsehwelt. 1,2 Milliarden Dollar an den Kinokassen, 14 Oscar Nominierungen, sieben Oscars, ein Held. Harrison Ford alias Indiana Jones ist zurück.
Für Chef-Filmeinkäufer Böss ist das der Moment, an dem sich 15 Jahre Hollywood-Erfahrung auszahlen. „Natürlich brauchen wir die großen Blockbuster. Den Potter, den Bond, Spider-Man, Indiana Jones. Aber andere wollen die auch. Manchmal hilft der persönliche Kontakt.“ Denn Hollywood ist immer noch ein Personality-Business. Zwar machen Bosse wie Sumner Redstone oder Rupert Murdoch heute keine Deals mehr