Es war die erste Staffel der ProSieben-Castingshow „POPSTARS“. Damals entstand, selbst ins Musikgeschäft einzusteigen und die Sender der Gruppe als Marketingmaschinen zu nutzen.
„‚POPSTARS‘ war erfolgreich, wir verdienten gutes Geld, aber nur solange das Format bei uns on air war“, sagt Hans Fink. „Danach profitierten vor allem externe Firmen von den Plattenverkäufen der Bands, die wir aufgebaut hatten.“ Das sollte sich ändern.
Fink machte sich auf die Suche nach einem Partner in der Plattenindustrie. Er holte Warner Music ins Boot. Das erste Music-TV-Label Deutschlands entstand. Schnell nutzte Fink das „POPSTARS“- Prinzip in beide Richtungen: Er vermarktete nicht nur Bands, die aus dem Fernsehen kamen, sondern baute selbst junge Künstler auf, indem er sie auf den Bildschirm brachte.