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„Das #FFS steht für die ganze Vielfalt des Senders SAT.1
– im TV und digital“

Maximilian Genosko, Online Program Manager ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH

Gute Laune schon am frühen Morgen? Kein Problem für alle, die am liebsten mit dem „SAT.1-Frühstücksfernsehen“ in den Tag starten! Mit bis zu 20,5 % Marktanteil bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern ist die 4,5-stündige Livesendung Deutschlands erfolgreichste Morning-Show von Montag bis Freitag. Das #FFS begeistert seine Zuschauer seit über 30 Jahren mit bestem Infotainment – und das längst nicht nur im klassischen TV: Auch online hat sich das #FFS mit über 1,7 Mio Unique Usern pro Monat zu einem reichweitenstarken Top-Format entwickelt. Maximilian Genosko, Online Program Manager bei der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, hat gemeinsam mit der TV-Redaktion ein plattformübergreifendes 360-Grad-Content-Konzept entwickelt.
Mit welchem Ziel seid Ihr in dieses Projekt gestartet?

Das #FFS ist Marktführer unter den Morningshows im deutschen Fernsehen. Unsere Intention war es also, das Format zu einer ebenso erfolgreichen Digital-Marke auszubauen. Wir wollten vor allem die Bekanntheit steigern, neue Zielgruppen ansprechen und beweisen: Das #FFS steht für die ganze Vielfalt des Senders SAT.1 – und zwar nicht nur im TV, sondern auch digital. Wir wollen unser Publikum 24 Stunden täglich, aktuell, immer, überall und egal über welche Plattform erreichen. Daher hat das SAT.1-Onlineteam in enger Zusammenarbeit mit der TV- und Chefredaktion ein speziell auf das #FFS zugeschnittenes 360 Grad-Content-Konzept entwickelt. Wir verzichten dabei bewusst auf die Unterscheidung zwischen „Zuschauer“ und „User“. Das spiegelt sich bis heute auch personell wider und ist zugleich das Besondere unseres Konzepts: TV- und Digital-Verantwortliche sind vollkommen gleichberechtigt und treffen alle Entscheidungen gemeinsam. Wir waren mit dieser Teamzusammenstellung damals „Vorreiter“ – heute arbeitet der gesamte Digitalbereich nach diesem Prinzip.

Daily Buzz
Der Digital Buzzroom verlängert unsere Factual-Brands (wie das „SAT.1 Frühstücksfernsehen“ oder „taff“) und Erfolgs-TV-Formate („Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum“, „The Voice of Germany“, „Promi Big Brother“ usw.) mit webexklusiven News-Clips für die digitale Welt. Gleichzeitig werden neue, skalierbare Themenfelder bespielt. Täglich werden hier bis zu 20 relevante Buzz-Themen in Video und Text hergestellt sowie User-, Marken-, und Kanal-spezifisch aufbereitet.
Wie und auf welchen Plattformen setzt Ihr das #FFS online um?

Wir bieten auf jeder Plattform eine individuell abgestimmte Mischung aus TV- und Digital-Only-Inhalten. Bei täglich viereinhalb Stunden TV-Sendung kommt natürlich einiges an Material zusammen: Neben den einzelnen Beiträgen und Ausschnitten aus der Sendung binden wir noch Clips ein, die der ProSiebenSat.1-Buzzroom produziert. Zusätzlich erstellt auch die #FFS-Redaktion in Berlin Web-Content. So kommen pro Tag bis zu 25 Clips zusammen, dazu noch diverse Online-Artikel. Wichtig bei dieser Vielzahl an Inhalten: Der Content muss immer zur Marke passen. Insgesamt hatten wir im Jahr 2017 über 16,5 Mio Video Views auf unserer Website. Zum Vergleich: 2015, also dem Jahr vor Projektstart, hatten wir rund 7 Mio Video Views. Dieser enorme Anstieg ist für uns ein echter Erfolg! Dasselbe gilt übrigens auch für Social Media: Das beweisen unsere rund 704.000 Facebook-Fans und 107.000 Follower bei Instagram. 

»Wir wollen unser Publikum 24 Stunden täglich, aktuell, überall und egal über welche Plattform erreichen.«
Gab es bei Eurer Arbeit Synergien mit anderen Bereichen bei ProSiebenSat.1?

Absolut. Vor allem durch Cross-Promotion mit und für andere Formate und Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe schaffen wir redaktionellen Mehrwert und können gleichzeitig Werbung für eigene Zwecke machen. Mein persönlicher Favorit und nur eines von vielen Beispielen, wie wir Synergien in der Gruppe nutzen: Mit den Kollegen von Starwatch Entertainment, einem ProSiebenSat.1-Tochterunternehmen, haben wir kürzlich die Idee des „Frühstücksstars“ entwickelt. Hier können #FFS-Zuschauer Wohnzimmerkonzerte mit verschiedenen Bands und Künstlern gewinnen. Sogar Tim Bendzko war hier schon dabei.

»Wir müssen ständig mit neuen Ideen aufwarten, um uns im digitalen Umfeld weiterhin von unseren Mitbewerbern abzusetzen.«
Was war für Dich das Besondere an diesem Projekt?

Der Spirit, mit dem alle Beteiligten an einem Strang gezogen und sich in den Dienst der #FFS-Familie gestellt haben, ist einmalig.  

Wie geht es jetzt für das #FFS online weiter?

Wir haben einige Ideen in der Pipeline: Wir entwickeln zum Beispiel gerade einen Chatbot und digitale Spin-Off-Formate. Uns ist bewusst, dass wir ständig mit neuen Ideen aufwarten müssen, um uns insbesondere im konkurrenzreichen digitalen Umfeld weiterhin von unseren Mitbewerbern abzusetzen.
Richtig spannend wird es außerdem im Herbst mit dem Start des SAT.1-Vorabendmagazins „Endlich Feierabend!“, das ebenfalls von maz&more in Berlin produziert wird. Hier wird es eine gemeinsame Digital-Redaktion für beide Formate geben und wir haben die Möglichkeit, einer 24/7-Inszenierung unserer Marken einen großen Schritt näher zu kommen.

Bestes Infotainment seit mehr als drei Jahrzehnten: 2017 feierte das SAT.1-Frühstücksfernsehen sein 30. Jubiläum – Happy Birthday!