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»Das ist das Schöne am Markennamen: Joyn steht für das Gemeinsame!«
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Group CEO Bert Habets im Interview mit Klaas Heufer-Umlauf
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März 2023. Unser Vorstandsvorsitzender Bert Habets war im "Late Night Berlin"-Studio zu Gast und hat mit Moderator Klaas Heufer-Umlauf über seinen Start bei ProSiebenSat.1, seine Pläne für das Unternehmen und die Rolle der Streaming-Plattform Joyn gesprochen. Schauen Sie das komplette Interview im Video!
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Bert, Du hast den CEO-Posten gegen Ende eines sehr herausfordernden Jahres übernommen. Wie blickst Du für ProSiebenSat.1 auf das Jahr 2022 zurück?

Der Russland-/Ukraine-Krieg hatte natürlich enorme Auswirkungen auf die Wirtschaft, vor allem in unserem Kernmarkt, der DACH-Region. Die Inflationsraten und Energiepreise sind gestiegen und das hat zu einer sehr schwierigen zweiten Jahreshälfte für unser Geschäft geführt. Als ich im November anfing, mussten wir sofort das Unternehmen auf Ergebnisbasis managen, was meine Kolleg:innen auch schon sehr aktiv getan haben.

Kannst Du dennoch etwas Positives aus 2022 mitnehmen?

Auf jeden Fall. Wir haben Innovationen weiter vorangetrieben und neue Formate eingeführt – und unsere Newsredaktion ist zum 1. Januar gestartet. Darauf haben wir uns 2022 intensiv vorbereitet. Wir produzieren jetzt die Nachrichten für unsere Sender und Plattformen wie Joyn selbst. Eine Nachrichtenredaktion innerhalb des Hauses bringt neue Impulse für das gesamte Programm. Es ist uns auch sehr wichtig, die deutschen Medienlandschaft um eine unabhängige Nachrichtenorganisation zu ergänzen. Generell ist es entscheidend, dass wir eine Plattform für gesellschaftlich relevante Themen bieten und ein Publikum dafür schaffen können. Wir nehmen unsere unternehmerische und gesellschaftliche Verantwortung ernst und setzen uns deshalb unter anderem für Meinungsbildung und Demokratieförderung, Diversität und Gleichberechtigung sowie Klima- und Umweltschutz ein.

Du hast gerade die Streaming-Plattform Joyn erwähnt. Kannst Du uns ein wenig mehr über Deine Pläne erzählen?

Joyn war viele Jahre Teil eines Joint Ventures mit Discovery. Wir haben Joyn zum 1. November, dem ersten Tag meines Amtsantritts als CEO, zu 100 Prozent übernommen. Jetzt haben wir die Entwicklung unseres Streaming-Dienstes selbst in der Hand. Das ist keine leichte Aufgabe, in der Streaming-Landschaft gibt es viel Konkurrenz und viele große Player verdienen damit kein Geld. Eine große Herausforderung für die Branche – und gleichzeitig sehen wir darin einen großen Teil unserer Zukunft. Um uns zu differenzieren, positionieren wir Joyn als einen frei zugänglichen Dienst für die ganze Familie mit dem Fokus auf Premium-Inhalte. Wir fangen hier gerade erst an. Studio71-Talente, TV-Moderator:innen sowie Industrie-Partner wie Produzent:innen, aber auch andere Sender oder Publisher laden wir ein, mitzumachen und ihre kreativen Ideen für Premium-Programme einzubringen. Das ist das Schöne am Markennamen: Joyn steht für das Gemeinsame! Zusammen können wir neue Formate für diese Plattform schaffen.

Was siehst Du darüber hinaus den Ausblick für 2023?

Wirtschaftlich erwarten wir, dass das erste Halbjahr noch sehr schwierig wird. Hoffentlich sehen wir in der zweiten Jahreshälfte aber eine Erholung. Wir werden das Jahr über unseren strategischen Dialog mit allen Kolleg:innen, Kapitalmarkt, aber auch Geschäftspartnern wie Werbetreibenden und Agenturen fortsetzen. Wenn wir einen Schritt zurückgehen und uns als Unternehmen betrachten, können wir im Grunde sagen, dass wir im Wettbewerb um die Freizeit unserer Nutzer:innen stehen. Wir wollen, dass sie jede Minute davon mit unseren Angeboten verbringen. Unser Ziel ist es, diese Nutzungsdauer über TV, Joyn und alle unsere digitalen Angebote zu maximieren. Umsatz generieren wir durch den Vertrieb traditioneller Werbung, aber auch durch verschiedene Monetarisierungsformen wie Abonnements und Commerce. Wir haben ein großes Commerce & Ventures-Geschäft, das auf sehr kreative und erfolgreiche Weise mit deutschen Unternehmern zusammenarbeitet, um mit der Kraft des Fernsehens und unserer digitalen Plattformen neue Geschäfte aufzubauen. Auch in einem wirtschaftlich weiter herausfordernden Umfeld wird es neue Wachstumsmöglichkeiten für Commerce & Ventures geben, um Shareholder Value zu schaffen. Und unser Segment Dating & Video ist eine Erweiterung davon.

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